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Oldtimer Grand Prix am Nürburgring

Oldtimer Grand Prix am Nürburgring

Eine Vater-Sohn-Tour ist etwas ganz besonderes, wahrscheinlich nicht nur für mich.  So ging es im Spätsommer zum Oldtimer-Grandprix auf den Nürburgring.
Die Liebe zum Automobil hat mein Vater mir schon in früher Kindheit vermittelt, er selbst ist gelernter Automechaniker und inzwischen pensioniert. Ich erinnere mich noch gut an die ungezählten Stunden in unserer Garage und das Schrauben an diversen Autos, vornehmlich Mercedes Benz aber auch einige Exoten waren dabei. Ich denke da voll Schrecken an den Talbot Tagora meines besten Freundes, den wir mit Gartenzaunlack schwarz lackiert haben. Leider war die Vorarbeit nicht besonders gut, so dass beim ersten Waschstraßenbesuch ein riesiges Lackstück vom Dach gerissen wurde.

Der Nürburgring hat schon als Grundschüler eine große Faszination auf mich ausgeübt. Ein Freund meines Vaters war mehr oder weniger erfolgreicher Amateurrennfahrer, durch ihn bekamen wir die Rennerlebnisse hautnah mit. Die Siege und Niederlagen, die Entbehrungen und das Herrichten des Fahrzeugs nach einem Trainingsunfall, um es zum Start noch irgendwie hinzubekommen.  Dann saß man mit Sonnenschirm, Liegestuhl und Kühltasche auf den Hängen an der Nordschleife und konnte das Rennen hautnah miterleben.

Leider sind diese Rennsportzeiten am Ring längst vorbei – was ist aus diesem geschichtsträchtigen Ort geworden? Ein größenwahnsinniger Rummelplatz in Speerarchitektur.

Einzig im alten Fahrerlager kann man noch einen Hauch der vergangenen Tage aufnehmen.

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