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Antelope Canyon

Antelope Canyon

Bei unserer ersten USA Reise Anfang der 90er Jahre haben wir uns an den wunderbaren Farben der großen Parks Zion, Bryce Canyon und Arches erfreut. Als wir damals wieder zu Hause waren, sahen wir erste Bilder vom Antelope Canyon, der unmittelbar in der Nähe gewesen ist  – allerdings zur damaligen Zeit touristisch noch nicht sehr erschlossen und eher unbekannt. Wir waren fasziniert von den gebänderten Steinstrukturen, den knalligen Orangetönen und den engen Gängen. Unserer Entschluss stand fest, wenn wir jemals wieder in die USA reisen, steht dieser Ort ganz oben auf unserer Bucket List. 

Im Juli 2019 war es schließlich so weit und wir konnten diesen wunderbaren Ort besuchen.

Lower Antelope Canyon, Führung mit Ken’s Tours
Einstieg in den Lower Antelope Canyon
Ein Guide erklärt uns mit einer Wasserflasche, wie die Slot Canyons entstanden sind

Inzwischen ist die Erschließung des Canyons (leider) sehr professionalisiert. Die Attraktion liegt auf dem Grundstück einer Native Americans Familie und alle Mitarbeiter und Guides sind Angehörige des Stammes. Es gibt zwei Teile des Canyons, den Upper Antelope und den Lowe Antelope. Wir haben uns für den Lower entschieden. Er liegt unterirdisch und ist über eine steile Metalltreppe zugänglich. Die Organisation der Führungen war sehr gut, wir waren eine Gruppe von 10 Personen und durch einen zeitlichen Abstand zu den anderen Gruppen konnte man fotografieren, ohne zu viele andere Besucher auf dem Bild zu haben.

Native American mit coolem Outfit

Der Besuch des Antelope Canyons war mein persönliches Highlight unserer USA Reise. Dieses von Wind und Wasser geschaffene Kunstwerk hat mich demütig gemacht vor der Schönheit unserer Erde und der unerschöpflichen Kreativität Gottes.

Wir haben die Tour bei Ken gebucht. Unsere Führerin war sehr freundlich und hat uns viele Informationen zu der Entstehung des Canyons mitgeteilt. Faszinierend war ihre Kenntnis über Kameraeinstellungen sämtlicher Smartphones. Sie fand in Sekundenschnelle die Weißabgleich- und Belichtungseinstellungen, um das Orange der Felsen perfekt abzulichten. Außerdem kannte sie die schönsten Stellen des Canyons an denen Bildschirmhintergründe für Apple und Microsoft fotografiert wurden. 

Der Canyon ist ein Heiligtum des Stammes und muss mit dem nötigen Respekt behandelt werden. Es ist verboten, Sand und Steine mitzunehmen. Man darf keine Rucksäcke mit reinnehmen und pro Person nur eine Kamera.

Besser bereits weit im Voraus buchen, gerade in der Hochsaison und bei den begrenzten Teilnehmergruppen sind die Tage schnell ausgebucht.

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